Monatskalender: 01.01.2017 00:00

Obwohl die beiliegende Beschreibung denkbar einfach erscheint, gibt es dennoch ein Paar Sachen die man vorab bedenken muss, wenn man sich der Einbau eines SSD überlegt. Erstens muss das Motherboard minimal SATA II unterstützen. Wenn man nicht weisst welches Motherboard eingebaut ist hilft Speccy. Z.B. ich habe ein M4A785TD-V EVO (AM3) Motherboard von ASUSTeK Computer INC. Dann kann man nach das Motherboard googlen und die Spezifikationen anschauen. Der SSD ist zwar SATA III aber rückwärts kompatibel mit SATA II.

Auch sollte man sich die beiliegende Anweisungen in der Anleitung strickt befolgen. Allerdings war diese Anleitung eine ältere Version. Die neueste Version findet man bei Samsung. Wenn man mehrere Partitionen auf das Quelllaufwerk hat, werden in Prinzip nur die erste zwei (worunter der Systemdisk) geklont. Das ist dann kein Problem, wenn der alte Disk im Rechner verbleibt. In meinem Fall habe ich nur die C: Partition geklont. In der Anleitung wird empfohlen jegliche laufende Programme zu schliessen. Das ist untertrieben. Ich habe der PC vom LAN genommen, der Firewall und der Virenscanner gestoppt.

Aber zu erst soll man der Disk einbauen. Dazu ist es natürlich erforderlich das auf das Mainboard freie SATA Anschlüsse verfügbar sind. Nachdem der Disk auf den Einbaurahmen montiert ist, kann sie in einem freien Slot eingesteckt werden. Danach das SATA Kabel sowie der Stromversorgung anschliessen und das war es.

Der Rechner wird neu gestartet. In meinem Fall, wollte der Rechner booten von dem neuen Laufwerk worauf natürlich noch kein Betriebssystem vorhanden war. Man muss also im BIOS Wechseln und der Bootreihenfolge wieder auf Start vom alten Laufwerk zurückstellen. Nachdem der Rechner gestartet ist, soll der Diskmanager gestartet werden. Der zeigt der neue Disk an und moniert das sie nicht initialisiert ist. Man bestätigt die angebotene MBR, klickt OK und schliesst der Diskmanager. Als nächste sollte man die Data Migrationssoftware von Samsung installieren. Nach Installation findet die Software einen Update der nachinstalliert wird. Jetzt kann man das LAN Kabel abnehmen, die Firewall und der Virenscanner schliessen. Die Data Migrationssoftware wird als Administrator ausgeführt. Der gesamte Vorgang dauert etwa 30 Minuten.

Anschliessend der Rechner neu starten und ueber BIOS das Bootlaufwerk auf das SSD umstellen. In meinem Fall, stellte das BIOS selbst fest dass eine Auswahl moeglich war und bot das SSD als Bootlaufwerk an. Danach ging es blitzschnell und lief alles auf anhieb reibungslos.